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Gesund und lecker – Grillen mit Olivenöl

Gesund und lecker – Grillen mit Olivenöl

Selten wird Olivenöl zum Braten und Grillen verwendet, da es angeblich die hohen Temperaturen, die dabei entstehen, nicht verträgt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Olivenöl lässt sich dank seiner Eigenschaften besonders gut für die warme und heiße Küche verwenden. Auch Grillen mit Olivenöl ist möglich!

Wenn Sie Olivenöl beim Grillen einsetzen, kommt die besondere Note des Öles zusammen mit Fisch, Brot, Fleisch und Gemüse hervorragend zur Geltung. Und gesund ist es zudem auch noch. Besser geht es kaum!

Einfach ungesättigte Fettsäuren als Schlüssel

Olivenöl zum Grillen

Das Geheimnis des Olivenöls in Sachen Hitzebeständigkeit ist sein, im Vergleich zu anderen Ölen, hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Aus ihnen besteht das Öl zu etwa 80 Prozent. Einfach ungesättigte Fettsäuren zersetzen sich erst bei deutlich höheren Temperaturen als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Öle mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren wie das Olivenöl sind daher bestens zum Grillen geeignet.

Dagegen reagieren Öle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie etwa Leinöl oder Walnussöl sehr empfindlich auf zu hohe Temperaturen und sind zum Grillen nicht geeignet.

Hoher Siedepunkt macht das Grillen mit gutem Olivenöl möglich

Beim Grillen mit raffinierten Olivenöl besteht diese Gefahr erst ab Temperaturen über etwa 220 Grad Celsius. Denn hier liegt je nach Sorte und Qualität des Olivenöls der individuelle Rauchpunkt. Er ist damit deutlich höher als der Rauchpunkt vieler anderer pflanzlicher Öle.

Neben dem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren sorgen auch die im Olivenöl enthaltenen Begleitstoffe für Hitzebeständigkeit. Allen voran ist hier das Vitamin E zu nennen. Vitamin E schützt das Olivenöl durch seine Eigenschaften zusätzlich davor, sich zu zersetzen.

Grillen mit Olivenöl – Marinieren und Verfeinern

Natürlich können beim Grillen je nach Platz auf dem Grill und Dauer des Grillvorgangs auch höhere Temperaturen entstehen. Damit Sie den Rauchpunkt des Olivenöls nicht überstrapazieren, ist es ratsam, Olivenöl zum Marinieren und Verfeinern von Kurzgegrilltem zu verwenden.

Marinaden für Fisch

Sehr gut harmoniert Olivenöl beispielsweise mit Fisch oder Shrimps. Wenn Sie einen etwas kräftigeren, intensiven Geschmack haben möchten, können Sie den Fisch oder die Shrimps bereits einige Stunden oder sogar einen Tag vor dem Grillen in einer Marinade aus Olivenöl und halbierten Knoblauchzehen einlegen und durchziehen lassen. So nehmen Fisch und Shrimps den Geschmack von Öl und Knoblauch besonders gut an.

Grillen mit gutem Olivenöl

Marinaden für Gemüse

Auch Gemüse eignet sich hervorragend zum Marinieren mit Olivenöl. Wenn Sie mediterrane Kräuter mögen, können Sie das Olivenöl beispielsweise mit der Mischung Kräuter der Provence verfeinern. Die Mischung setzt sich zusammen aus Basilikum, Lavendel, Thymian, Fenchel, Salbei und Rosmarin. Sie können die Kräuter frisch kaufen, klein schneiden und einige Stunden in Olivenöl einlegen. Getrocknete Kräuter oder fertige Kräutermischungen eignen sich ebenso.

Knoblauch und Olivenöl aufs Brot

Wer gern Brot vom Grill isst, kann dieses ebenfalls mit Olivenöl verfeinern. Beispielsweise können Sie Ciabatta in Scheiben auf beiden Seiten mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben, mit etwas Olivenöl beträufeln und auf den Grill legen. Schmeckt herrlich knusprig und würzig.

2018-02-09T13:04:30+00:00 9. Februar 2018|Ernährung|

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