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In Olivenöl eingelegtes Gemüse – So schmeckt es am besten!

In Olivenöl eingelegtes Gemüse – So schmeckt es am besten!

Köstliche italienische Antipasti – wem läuft da nicht schon bei dem Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen? Dabei ist es wirklich gar nicht so schwer Gemüse in Olivenöl selber einzulegen.

Wenn Sie die mediterrane Küche lieben, probieren Sie doch ruhig einmal unsere Rezepte aus. Auch zu Hause können Sie ihr Gemüse in Olivenöl einlegen und leckere Gerichte auf den Tisch bringen, die nach Urlaub und Mittelmeer schmecken. Was müssen Sie dabei beachten und wie lange hält sich in Öl eingelegtes Gemüse? Diese Fragen und ein paar Rezepte und Tipps verraten wir Ihnen hier.

Was können Sie in Pflanzenöl einlegen?

Zum Einlegen in Speiseöl verwenden Sie am besten feste Gemüse wie Karotten oder Kürbis und klassische Sommergemüse wie Paprika, Auberginen, Tomaten oder Zucchini. Aber auch Artischocken, Knoblauch und Pilze schmecken haltbar gemacht köstlich. Neben den verschiedenen Gemüsesorten lassen sich außerdem noch Kräuter und sogar einige Käsesorten prima in Öl einlegen.

Welches Öl zum Einlegen von Gemüse?

Durch das Einlegen in Öl wird das Gemüse luftdicht eingeschlossen und ist dadurch länger haltbar. Für die Konservierung können Sie sowohl Olivenöl als auch Rapsöl verwenden.

Der große Vorteil beim Einlegen mit gutem Olivenöl ist jedoch der Geschmack. Während die Auberginen oder Paprika im Öl ruhen, können fettlösliche Inhaltsstoffe wie Vitamine und Aromen des Gemüses in das Olivenöl übergehen und ihren Geschmack dadurch optimal entfalten.

Wichtig ist beim Einlegen, dass Sie auf eine gute Qualität der Zutaten achten und nur bestes Olivenöl verwenden. Gute, kaltgepresste Öle erkennen Sie an dem Zusatz „natives Olivenöl extra“ auf dem Etikett, wie zum Beispiel bei Il Nobile von Carapelli.

Bevor Sie loslegen – Einige Tipps

Um die optimale Haltbarkeit des in Öl eingelegten Gemüses zu garantieren, ist es wichtig, dass Sie sowohl das Gemüse als auch das Einmachglas vorher gründlich reinigen.

Das Gemüse muss vollständig vom Öl bedeckt und das Glas luftdicht verschließbar sein. Nur so kann der Kontakt mit Sauerstoff und so die Oxidation des Öls verhindert werden. Bei der Oxidation zerfallen die Fette in schlecht-riechende Substanzen. Ihr eingelegtes Gemüse würde so ungenießbar werden.

Das in Speiseöl eingelegte Gemüse sollte an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahrt werden. Je besser die Qualität des Öls, umso länger ist Ihr Gemüse haltbar. Bei der Verwendung von Olivenöl sind das ungefähr sechs Monate.

Denken Sie daran, dass das Einlegen in Öl lediglich den Kontakt mit Sauerstoff verhindert. Bei anderen Methoden zur Konservierung, wie beim Einkochen oder Einwecken, können Sie Gemüse zwar mehrere Jahre haltbar machen, leider gehen dabei aber viele gesunde Vitamine und wichtige Aromen verloren.

Einfache Antipasti Rezepte mit Olivenöl

Gemüse in Olivenöl einlegen

Als Antipasti eingelegtes Gemüse ist nicht nur sehr lecker, sondern auch lange haltbar. In Öl eingelegt, können Sie Paprika, Pilze oder Artischocken auch außerhalb der Saison auf den Tisch bringen – zu jeder Jahreszeit! Das wussten schon die alten Römer und nutzten Olivenöl als eine schmackhafte Methode zur Konservierung von Lebensmitteln.

Wenn Sie italienische Antipasti selber machen wollen, probieren Sie doch mal unsere Rezepte zum Einlegen von Gemüse.

Eingelegte Paprika in Olivenöl

Für ein Kilogramm Paprika brauchen Sie fünf Knoblauchzehen und einen Esslöffel Pfefferkörner.

Bevor Sie die Paprika in Olivenöl einlegen, müssen Sie das Gemüse ordentlich waschen. Dann schneiden Sie sie der Länge nach durch und entfernen die weißen Innenhäute und Kerne. Die sauberen Paprikaschoten legen Sie nun auf ein Backblech und backen sie bei 250 Grad im Ofen. Nach wenigen Minuten wird die dünne Oberschicht der Paprikahaut schwarz und wirft Bläschen. In einer geschlossenen Plastikschüssel oder mit einem feuchten Tuch bedeckt sollte die Paprika nun kurz erkalten. Die verbrannte Haut lässt sich anschließend leicht abziehen.

In ein vorbereitetes Einmachglas geben Sie nun die Pfefferkörner, die gepellten Knoblauchzehen und die halbierten, gebackenen Paprikahälften. Anschließend füllen Sie das Glas so mit Olivenöl (z. B. Il Nobile von Carapelli) auf, dass die Paprika komplett bedeckt ist. Achten Sie auf die richtige Lagerung: Luftdicht verschlossen, an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahrt, kann das Gemüse nun zwei bis drei Tage in Ruhe ziehen und einen wunderbaren Geschmack entfalten.

Eingelegter Knoblauch in Olivenöl

Für ein Glas eingelegten Knoblauch brauchen Sie ungefähr 250 g ungeschälten Knoblauch, 3 Zweige Thymian und einen halben Liter gutes Olivenöl beispielsweise das Il Nobile von Carapelli.

Zunächst müssen Sie den Knoblauch schälen und die einzelnen, sauberen Knoblauchzehen drei Minuten in kochendem Wasser mit einer ordentlichen Prise Salz blanchieren. Die Thymianzweige geben Sie in das vorbereitete Einmachglas. Nachdem der blanchierte Knoblauch erkaltet ist, geben Sie in ebenfalls ins Glas und bedecken das Ganze mit dem Olivenöl. Gut verschlossen muss der Knoblauch so eingelegt nun mindestens vierzehn Tage ruhen, damit sich alle Aromen auch richtig entfalten können.

Noch mehr Rezepte zum Einlegen in Öl finden Sie hier. Übrigens, das eingelegtes Gemüse im Glas kann mit einer hübschen Schleife zu einem ganz persönlichen Geschenk werden!

2018-03-20T08:05:07+00:00 20. März 2018|Rezepte|

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