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Neurodermitis: Olivenöl kann Beschwerden lindern

Neurodermitis: Olivenöl kann Beschwerden lindern

Als Bestandteil einer gesunden Ernährung aus frischen Zutaten und als wertvolles Hautpflegeöl kann Olivenöl die Beschwerden bei Neurodermitis lindern. Als Badezusatz pflegt es die Haut und schützt vor Feuchtigkeitsverlust.

Neurodermitis – Juckreiz und schuppige Haut

Als Neurodermitis wird eine chronisch entzündliche Hauterkrankung bezeichnet, die mit Juckreiz und schuppiger trockener Haut einhergeht. Andere Begriffe sind atopische Dermatitis und atopisches Ekzem. Wobei die beiden letzten Begriffe die eigentlich korrekte Bezeichnung für die Neurodermitis sind. Früher wurde vermutet, dass eine Entzündung (Endung –itis) von Nerven (Neuro = Nerv) die Hautveränderungen hervorruft. Dies ist allerdings nicht der Fall. Trotzdem ist der Begriff Neurodermitis immer noch stärker gebräuchlich. Die Hautkrankheit ist nicht ansteckend und betrifft etwa ein bis zwei Prozent der Erwachsenen und 10 bis 15 Prozent der Kinder. Bisher ist Neurodermitis nicht heilbar, jedoch gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Besonders wichtig ist dabei die Pflege der betroffenen Hautstellen.

Sanfte Pflege mit Olivenöl

Wer unter Neurodermitis oder trockener Haut leidet, weiß,  wie wichtig eine konsequente Hautpflege ist. Hochwertiges Olivenöl eignet sich bestens für die geplagte Neurodermitishaut. Die betreffenden Hautareale können einmal täglich und im akuten Schub auch mehrmals täglich mit nativem Olivenöl extra eingerieben werden. Olivenöl hat eine desinfizierende Wirkung und fördert die Wundheilung.

Olivenöl als wertvoller Badezusatz

Um die Beschwerden wie Juckreiz und schuppige Haut zu lindern, kann es hilfreich sein, dem Badewasser ein Zusatz aus einem viertel Liter Milch und einem Esslöffel kaltgepressten Olivenöl zuzugeben. Das Olivenöl pflegt die Haut und hilft dabei, die Hautbarriere intakt zu halten. Nach dem Duschen oder Baden können Sie die noch feuchte Haut mit Olivenöl eincremen.

Olivenöl als Bestandteil einer natürlichen Ernährung

Auch wenn es für Neurodermitis keine konkreten allgemeingültigen Ernährungsempfehlungen gibt, hilft die Beachtung einiger Tipps, die Hauterkrankung in Schach zu halten. Bei einigen Menschen führen bestimmte Lebensmittel oder Zusatzstoffe zu akuten Neurodermitisschüben. Greifen Sie daher zu naturbelassenen und möglich wenig verarbeiteten Lebensmitteln wie frisches Gemüse und Obst, gesundes Olivenöl, Mandeln, Fisch und Geflügelfleisch. Die in Fertigprodukten enthaltenden Zusatzstoffe wie Aroma-, Farb-und Konservierungsstoffe können Allergien auslösen und die Krankheit verschlimmern. Essen Sie möglichst gesund und abwechslungsreich und lassen Sie dabei nur die Trigger weg. Um ihre Neurodermitis-Trigger herauszufinden, können Sie eine Auslassdiät durchführen. Dabei werden eine Zeitlang alle potenziell unverträglichen Lebensmittel weggelassen und dann nach und nach unter genauer Protokollführung wieder in den Speiseplan eingebaut.

23. Januar 2019|Ernährung|

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