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Olivenöl im Test – So können Sie Olivenöl beurteilen!

Olivenöl im Test – So können Sie Olivenöl beurteilen!

Die Suche nach einem qualitativ hochwertigen Olivenöl ist gar nicht so einfach. Hilfe bietet Stiftung Warentest, die gelegentlich Olivenöle im Test vergleichen. Auch Sie können es ganz einfach selbst testen!

Auf den Etiketten der Flaschen stehen viele Begriffe, von denen der Leihe meist keine Ahnung hat. Daher kann der Stiftung Warentest Olivenöl Test Ihnen schon eine erste Orientierung geben. Das Institut überprüft, ob die Olivenöle halten, was sie qualitativ versprechen. Über den Geschmack verraten diese Tests meist allerdings nicht so viel.

Die Güteklassen von Olivenöl

Sie können verschiedene Olivenöle mit unterschiedlicher Qualität kaufen. Die häufigsten Qualitätsunterschiede entstehen je nach Reifegrad der Oliven und bei der Sorgfalt der Weiterverarbeitung. Um die Einteilung der Olivenöle nach der Qualität zu regeln, hat die EU in ihrer Verordnung Nr. 29/2012 mit Vermarktungsvorschriften für Olivenöl und 1308/2013 über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die verschiedenen Güteklassen für Olivenöle definiert. Zur Einteilung der Öle in Güteklassen werden Grenzwerte für chemische Parameter und geschmackliche Kriterien herangezogen. Zudem regelt die Olivenölverordnung die genaue Kennzeichnung der Güteklassen.

Diese vier verschiedenen Güteklassen von Olivenöl gibt es:

  • 1. Güteklasse: Natives Olivenöl extra
  • 2. Güteklasse: Natives Olivenöl
  • 5. Güteklasse: Olivenöl
  • 8. Güteklasse: Oliventresteröl

Die qualitativ hochwertigste Güteklasse ist dabei die Güteklasse „Native extra“.

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Etikettenschwindel bei Olivenöl – Stiftung Warentest deckt auf

Nur Olivenöle, welche den Kriterien der EU Verordnung entsprechen, dürfen sich auch als „Natives Olivenöl extra“ bezeichnen. Die Mitarbeiter von Stiftung Warentest widmetet sich diesen in einem Test ausgiebig. Im Fokus der Untersuchungen des Instituts standen die Punkte sensorische und chemische Qualität, Schadstoffe, Verpackung und Deklaration. Einige Erzeugnisse der höchsten Güteklasse werden auch mit Awards und Auszeichnungen für ihre hervorragende Qualität gekürt. All diese Tests und Auszeichnungen können Sie bei dem Kauf eines Olivenöls heranziehen, jedoch sagen diese Tests nicht aus, ob Ihnen das prämierte Öl auch schmeckt.

Verschiedene Olivenölsorten im Test

Olivenöl im Test – So verkosten Sie selbst!

Sie kosten gern Wein? Warum verkosten Sie nicht auch einmal Olivenöl? Dafür müssen Sie kein Gourmetexperte sein, denn Sie werden schnell feststellen, dass Olivenöl nicht gleich Olivenöl ist.

Die Farbe des Olivenöls im Test

Ähnlich wie bei einer Weinverkostung, testen Sie auch Olivenöl nach der Farbe, dem Geruch und dem Geschmack. Zur Beurteilung der Farbe, die von hellgelb bis dunkelgrün reichen kann, empfiehlt es sich ein dursichtiges Gefäß zu nehmen und etwas Öl hinein zu träufeln. Danach halten Sie das Gefäß zur besseren Sichtbarkeit gegen einen weißen Hintergrund. Die Farbe des Pflanzenöls verrät Ihnen, in welchem Reifestation die Oliven geerntet wurde. Je grüner der Farbton ausfällt, desto früher erfolgte die Ernte. Wurde das Olivenöl mit reifen Früchten hergestellt, weißt es hingegen einen intensiven Gelbton auf. Rückschlüsse auf die Qualität lassen sich mit dieser Prüfung jedoch nicht ziehen.

Den Geruch des Olivenöls selbst testen

Im zweiten Schritt des Olivenöl-Tests folgt die Geruchsprobe, für die Sie sich etwas Zeit nehmen sollten, um die Aromen auf sich wirken zu lassen. Erwärmen Sie das Öl auf Körpertemperatur. Halten Sie das Gefäß hierfür eine kleine Weile in den Händen. Somit können Sie dem Produkt all seine Duftstoffe entlocken. Schwenken Sie anschließend die Probe und riechen daran. Welche Aromen nehmen Sie dabei war? Olivenöl der höchsten Güteklasse kann leichte oder deutliche Noten von Kräutern, Äpfeln, Zitronen, Gewürzen und bspw. Hülsenfrüchten aufweisen. Fällt der Geruch Ihrer Probe eher neutral aus, das heißt Sie riechen nichts, handelt es sich bei dem Öl wahrscheinlich um raffiniertes Olivenöl oder eines von minderer Qualität.

Der Geschmack des Olivenöls im Test ist auschlaggebend

Stimmen Farbe und Geruch mit Ihren Wünschen überein, so ist letztendlich die Geschmacksprobe entscheidend, um zu beurteilen, ob Ihnen das Olivenöl geschmacklich zusagt. Auch hier sollten Sie sich wieder Zeit lassen. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge, die Sie mit Ihrer Zunge im Mund verteilen. Achten Sie auf den Geschmack, bevor Sie das Olivenöl herunterschlucken. Wichtig für die Beurteilung ist auch das Geschmackserlebnis beim Abgang und wenn das Öl den Mund verlassen hat, sowie das Gefühl, welches Sie beim Schlucken im Hals haben. In einem hochwertigen Erzeugnis sollten Sie die Geschmacksnoten fruchtig, bitter und scharf erkennen. Beste Olivenöle aus früh geernteten Früchten zeichnen sich durch eine leichte Schärfe und ein Kratzen im Rachen aus. Bevor Sie danach den nächsten Test durchführen, trinken Sie etwas Wasser oder essen Sie ein Stück Brot bzw. einen Apfel um den Geschmack zu neutralisieren.

Ihr Geschmack entscheidet den Olivenöl-Test

Welches Olivenöl den Test gewonnen hat, liegt ganz allein bei Ihnen. Ideal für die feine Küche mit Fisch, Geflügel und Gemüse sind Olivenöle, die feiner und milder im Geschmack sind, da diese den Charakter der Gerichte dezent betonen. Zum Abrunden von herzhaften Gerichten eignet sich hingegen ein kräftiges, würziges Öl.

16. Januar 2018|Tests|

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