Ein Informationsangebot von

Olivenöl kann das Krebsrisiko senken

Olivenöl kann das Krebsrisiko senken

Etwa 35 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich auf eine ungünstige Ernährungsweise zurückführen. Dabei kann eine gesundheitsfördernde Ernährung ganz einfach und lecker sein. Eine besondere Rolle spielt dabei das Olivenöl.

Brustkrebs ist weit verbreitet

Bei Frauen ist Brustkrebs hierzulande die häufigste Krebsart. Weltweit gesehen erkranken immer mehr Menschen daran. Etwa ein Fünftel aller Krebserkrankungen ist Brustkrebs. Überwiegend sind Frauen betroffen. Aber auch Männer können Brustkrebs erhalten, auch wenn das die Ausnahme ist. Statistisch gesehen leidet eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit zunehmendem Alter steigt das Brustkrebsrisiko.

Fette können das Krebsrisiko beeinflussen

Schon seit einiger Zeit legen Beobachtungsstudien nahe, dass die Mittelmeerkost das Risiko für eine Brustkrebserkrankung reduzieren könnte. Das bestätigt auch eine Feldstudie an spanischen Polikliniken, veröffentlicht von der American Medical Association. In der Untersuchung wurden in den Jahren 2003 bis 2009 insgesamt 4.282 Frauen im Alter von 60 bis 80 Jahren, die zuvor keinen Brustkrebs, jedoch ein hohes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen hatten, zufallsmäßig drei unterschiedlichen Kostformen zugeordnet: einer Mittelmeerkost mit nativem Olivenöl extra, einer Mittelmeerkost mit verschiedenen Nüssen und einer Kontrollgruppe, die das Nahrungsfett entsprechend einer Ernährungsberatung reduzierte.

Studie bestätigt: Weniger Brustkrebs bei olivenölreicher Mittelmeerkost

Nach einer mittleren Dauer von knapp fünf Jahren wurden 35 Fälle von Brustkrebs diagnostiziert. Die beobachtete Erkrankungsrate lag bei der Mittelmeerkost mit nativem Olivenöl am geringsten, gefolgt von der Kostgruppe mit Mittelmeerdiät und Nüssen. Die Rate der Kontrollgruppe mit reduziertem Fettgehalt in der Nahrung lag mehr als 2,5-mal so hoch wie die der Olivenöl-Gruppe. Die Ergebnisse der randomisierten, einfach verblindeten Studie deuten darauf hin, dass eine solche Mittelmeerkost in der Primärprävention von Brustkrebs sinnvoll und positiv sein kann. Auch Forschungen an Zelllinien im Labor geben vielversprechende Hinweise darauf, dass Olivenöl das Brustkrebsrisiko effektiv senken kann. Die enthaltende Ölsäure kann ein bestimmtes Krebsgen, was bei Brustkrebspatienten besonders überaktiv ist, ausschalten.

Auch zur Vorbeugung von Prostatakrebs empfiehlt die Deutsche Krebsgesellschaft den Verzehr von Olivenöl. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Möglicherweise sind auch bei anderen Krebsarten positive Effekte in der Prävention beim häufigen Verzehr von gutem Olivenöl zu erwarten.

Ölsäure verstärkt Wirkung eines Antikrebsmedikaments

Im Laborversuch hat die im Olivenöl enthaltende Omega-9-Fettsäure Ölsäure die Effizienz eines Medikamentes gegen Krebs deutlich erhöht. Der monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) wirkte in Verbindung mit der Ölsäure bedeutend stärker als ohne Ölsäure oder Ölsäure allein. Der synergistische Effekt lässt darauf schließen, dass die Ölsäure über einen anderen Mechanismus wirkt als die medikamentöse Therapie und sie somit möglicherweise effektiv ergänzen könnte.

Besonders empfehlenswert: natives Olivenöl extra

Die Bezeichnung „nativ extra“ ist eine besondere Kennzeichnung von Olivenölen. Hergestellt werden die nativen Olivenöle extra durch Pressen ohne Wärmezufuhr oder durch andere schonende mechanische Verfahren unter besonderer Sorgfalt und unter Verwendung von Oliven erster Güteklasse. Es findet keine Raffination statt.

Im nativen Olivenöl extra finden Sie zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, etwa Polyphenole. Sie sind für das positive Attribut „Bitterkeit“ verantwortlich. Zudem schützen sie den Körper vor Oxidationsprozessen und helfen, den Blutdruck günstig zu beeinflussen. Olivenöl enthält bis zu 80 Prozent Ölsäure, eine wichtige einfach ungesättigte Fettsäure, die sich außerdem positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann. Dass Olivenöl gesund ist, liegt also an dem hohen Gehalt Ölsäure und den enthaltenden natürlichen Pflanzenstoffen. Eine besondere herzschützende Wirkung wird dabei dem Oleuropein zugesprochen.

Olivenöl als wichtiger Bestandteil der Mittelmeerkost

Nicht nur Olivenöl alleine macht den Gesundheitswert der Mittelmeerkost aus. Die mediterrane Ernährung, wie diese Kost auch genannt wird, besteht außerdem aus viel gesundem Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch. In den Mittelmeerländern ist bestes Olivenöl Bestandteil beinahe jeder Mahlzeit. Kein Wunder, denn Olivenöl ist vielseitig und kann sowohl bei herzhaften wie auch süßen Speisen, bei kalten sowie warmen Zubereitungsformen verwendet werden. Hervorragend eignet sich Olivenöl als Grundlage für Salatdressing oder als Marinade für Gemüse und Fleisch.

6. März 2018|Ernährung|

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen