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Rapsöl ist ein beliebtes Öl in Deutschland

//Rapsöl ist ein beliebtes Öl in Deutschland

Rapsöl ist ein beliebtes Öl in Deutschland

Rapsöl ist aus gutem Grund ein beliebtes Öl in Deutschland: Es ist auch vielseitig einsetzbar, günstig und behält seine Inhaltsstoffe auch beim Braten und Frittieren. Doch nicht nur in der Küche, auch in anderen Bereichen wird es gern genutzt. Laut der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) kauften die Deutschen im Jahr 2015 78,5 Millionen Liter des Speiseöls.

Unser beliebtes Öl hat viele Namen

Rapsöl ist regional auch unter anderen Namen bekannt. Ob Kohlsaatöl, Kolzaöl, Rübsenöl oder Rüböl – gemeint ist immer das goldgelbe Erzeugnis, das aus Raps oder Ölrübsen gewonnen wird.

Dazu werden zunächst die schwarzen Schalen der Rapssaat entfernt. Anschließend werden die gelben Kerne in einer Ölmühle gepresst. Dabei unterscheiden Produzenten zwischen kalt und warm gepresstem Rapsöl.

Entwicklung des Öls aus Raps

Wegen des hohen Anteils an Bitterstoffen und bedenklichen Erucasäuren galt das Speiseöl über Jahrzehnte als ungenießbar. Bevor es den Weg in die Küche fand, war es jedoch schon in der industriellen Verarbeitung beliebt. Ob als Schmiermittel, Lampenöl oder für die Seifenherstellung – es wurde schon früher vielseitig genutzt.

Das alles änderte sich in den 1960er und 1970er Jahren. Wissenschaftler ermöglichten die Züchtung neuer Rapssorten, die kaum noch Bitterstoffe und Erucasäuren vorzeigten. Somit entwickelte sich Rapsöl langsam zu einem beliebten Öl in Deutschland.

Neben der neuen Verwendung in der Küche trägt noch ein ganz anderer Faktor zur Beliebtheit bei. Seit Ende der 1990er Jahre bestehen Biokraftstoffe, wie zum Beispiel Biodiesel, zu großen Teilen aus Rapsöl. Dafür wird das beliebte Öl der Deutschen mittels Umesterung zu einem Pflanzen-Kraftstoff.

Beliebtes Öl für Sparfüchse

Die meisten Verbraucher verwenden Rapsöl aber hauptsächlich in der Küche. Das liegt auch daran, dass es günstig ist. Als Grundbaustein für unser beliebtes Speiseöl nimmt Raps in Deutschland eine Anbaufläche von rund 1,4 Mio. Hektar ein. Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich in den neuen Bundesländern: Neben dem Haupterzeuger Mecklenburg-Vorpommern blühen die gelben Felder vor allem in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen.

Rapsöl ist bliebt

Doch nicht nur diese kurzen Lieferwege sorgen für ein günstiges Produkt. Im Jahr 2017 wurden etwa fünf Millionen Tonnen Rapssaat geliefert, die anschließend in Ölmühlen gepresst wurden. Dabei entstanden ca. 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl. Jedes einzelne Samenkorn dieser riesigen Menge an Rapspflanzen besteht zu 42 Prozent aus Öl. Diese vergleichsweise hohe Ausbeute wirkt sich ebenso positiv auf den Preis aus.

Das goldgelbe Öl stärkt das Immunsystem

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt die tägliche Verwendung von Rapsöl aufgrund der positiven Wirkung für die Gesundheit. Es enthält ähnlich wie Olivenöl wertvolle Fettsäuren, wie z. B. Omega-3-Fettsäuren oder Linolensäure. Diese senken den Triglyceridspiegel, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beugen so Ablagerungen in den Blutgefäßen vor.

Zudem haben die Fettsäuren einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper. Zusätzlich liefert Rapsöl noch wertvolles Vitamin E, das als Zellschutz, Vorbeugung gegen Arterienverkalkung und zu viel Cholesterin im Blut sowie als Anti-Aging-Booster funktioniert.

Rapsöl ist so vielseitig wie gutes Olivenöl

Der Vorteil von Rapsöl ist, dass es geruchs- und geschmacksneutral ist. Daher sind den Verwendungsmöglichkeiten in der Küche keine Grenzen gesetzt. Besonders zum Braten und Frittieren ist es sehr beliebt. Heißes Fett soll beim Braten ein rasches Schließen der Poren und eine Bräunung der Oberfläche bewirken. Dafür eignen sich besonders hitzestabile, raffinierte Pflanzenöle, deren Rauchpunkt über 160 °C liegt. Aufgrund der Hitzestabilität und der Zusammensetzung des Fettsäurenmusters empfiehlt die DGE es zum Braten in der Küche. Wünschen Sie jedoch besonders für Ihre kalte Küche den Eigengeschmack des Öles, sollten Sie native Produkte wie Olivenöl verwenden.

Der Stiftung Warentest Öl-Test

Auch Stiftung Warentest testete einige native und raffinierte Rapsöle auf ihre Qualität. Den ausführlichen Öl-Test können Sie hier lesen.

2018-02-09T14:04:52+00:00 5. Februar 2018|Ernährung|

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