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Schwangerschaft und Stillzeit: Olivenöl für junge Mütter

Schwangerschaft und Stillzeit: Olivenöl für junge Mütter

Gutes Olivenöl ist ein treuer Begleiter für das ganze Leben. So begleitet das flüssige Gold auch junge Mütter durch die Schwangerschaft und Stillzeit.

Olivenöl für die Hautpflege

Bereits in der Schwangerschaft setzen viele junge Mütter auf gutes Olivenöl. Dabei geht es nicht nur um eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auch zur Körperpflege nutzen werdende Mütter oft das hochwertige Speiseöl.

Dehnungsstreifen einölen

So wollen viele Schwangere den lästigen Schwangerschaftsstreifen am Bauch mit Hilfe von Öl vorbeugen. Die Idee dahinter ist, dass durch das Einölen die Haut elastischer und geschmeidiger wird und so das Einreißen der Hautschichten vermieden wird.

Allerdings existieren keine wissenschaftlichen Studien, die beweisen, dass regelmäßiges Eincremen oder Ölen gegen Dehnungsstreifen hilft. Vielmehr gehen Wissenschaftler davon aus, dass die genetische Veranlagung entscheidet, bei welchen Frauen die Streifen erscheinen und bei welchen nicht. Dies wird damit begründet, dass die Risse in der Leder- und der Unterhaut entstehen, wo sich das Bindegewebe befindet. Eingeölt wird aber nur die sich darüber befindende Oberhaut. Leider kann kein Öl der Welt so tief in die Haut eindringen, dass es auch die untersten Hautschichten erreicht.

Wenn Sie ihren Schwangerschaftsbauch einölen, hat das also eher eine entspannende Wirkung. Gleichzeitig helfen die massierenden Bewegungen vielen Frauen dabei, ihren sich verändernden Körper besser anzunehmen. Lassen Sie die Behandlung von Ihrem Partner oder den großen Geschwistern des Kindes durchführen, so wird deren Bindung zum ungeborenen Baby gestärkt. Olivenöl kann also indirekt auch den Familienzusammenhalt stärken.

Trockene Haut mit Olivenöl behandeln

Doch nicht nur am Bauch verändert sich die Haut während der Schwangerschaft. Durch die Hormonumstellung treten unterschiedlichste Probleme bei zukünftigen Müttern auf. So klagen einige Schwangere über Pigmentflecken oder ständige Hautrötungen. Andere dagegen haben mit Pickeln oder sogar Akne zu kämpfen. Nicht zuletzt erscheint vielen Schwangeren ihre Haut trockener oder sie neigt zu Juckreiz.

In diesem Fall kann Olivenöl helfen. Wenn Sie zum Beispiel Probleme mit trockener Kopfhaut in der Schwangerschaft haben, können Sie diese mit dem flüssigen Fett behandeln. Massieren Sie dazu Olivenöl auf ihrem Haupt ein und lassen Sie es anschließend für einige Stunden einwirken, am besten über Nacht. Schlingen Sie außerdem ein Handtuch um den Kopf, um fettige Flecken zu vermeiden. Waschen Sie das Öl am nächsten Morgen gründlich mit einem milden Shampoo für die besonderen Ansprüche trockener Kopfhaut aus. Lassen Sie ihr Haar anschließend an der Luft trocknen, denn ein elektrischer Fön strahlt zu große Hitze für die angegriffene Kopfhaut aus.

Auch gegen trockenes Haar kann Olivenöl helfen. Erwärmen Sie dazu vorsichtig das Olivenöl. Eine kleine Schüssel auf die Heizung gestellt reicht vollkommen aus. Massieren Sie das Öl nach dem Waschen in die noch feuchten Längen und die Spitzen. So wird Ihr Haar geschmeidiger und es bekommt einen strahlenden Glanz. Weitere Haarpflegetipps mit Olivenöl haben wir hier für Sie.

Olivenöl für die Kinderhaut

Diese Tricks helfen natürlich nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch nach der Entbindung. Viele junge Mütter haben aber noch aus anderen Gründen immer eine Flasche Olivenöl im Haus.

Da die Babyhaut einen natürlichen Säureschutzmantel besitzt, sollten Sie auf industriell hergestellte Cremes, Seifen oder Salben im ersten Lebensjahr komplett verzichten. Auch Kleinkinder sollten nur dezent und in Ausnahmefällen mit solchen Kosmetikprodukten in Berührung kommen, um die Balance der Haut nicht durcheinander zu bringen.

So reicht es aus, Säuglinge täglich mit einem feuchten Waschlappen zu reinigen und nur nach Bedarf zu baden. Dabei helfen ein bis zwei Tropfen hochwertiges Olivenöl im Badewasser, die Kinderhaut vor dem Austrocknen zu schützen. Dieses Fruchtöl verträgt sich so gut mit der menschlichen Haut, da es zu großen Anteilen die Vitamine A und E enthält. Diese helfen beim Aufbau der hauteigenen Fette.

Ernährung mit Olivenöl

Doch Olivenöl hilft natürlich nicht nur bei der Pflege, sondern selbstverständlich auch dabei, wofür es eigentlich gedacht ist – einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung während der Schwangerschaft.

Stillen ist das A und O

Im ersten Lebensjahr sollte Muttermilch die hauptsächliche Nahrungsquelle Ihres Kindes sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Ab dem siebten Monat können Sie, nach Erfüllung der entsprechenden Reifezeichen, allmählich die Nahrungsquelle mit Beikost ergänzen. Jedoch empfiehlt die WHO trotz Beikost noch bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus, je nachdem wie es Mutter und Kind wünschen, zu stillen.

Damit das Kind ausreichend mit Muttermilch versorgt werden kann, haben stillende Frauen einen erhöhten Nährstoffbedarf. Je nach Trinkverhalten des Kindes liegt dieser bei bis zu 560 Kilokalorien zusätzlich pro Tag. Zudem ist eine gesunde und ausreichende Ernährung auch wichtig um im Krankheitsfall genügend Reserven für sich selbst und auch das Kind zu besitzen. Auch wenn Sie mit ihrem After Baby Body unzufrieden sind, sollten Sie auf Fastenkuren und Diäten während der Stillzeit komplett verzichten. Eine einseitige Ernährung hat vielfältige negative Auswirkungen auf Mutter und Kind. Neben Kreislaufproblemen sind dies vor allem Mangelerscheinungen. Halten Sie sich daher lieber an eine alte Hebammenweisheit: Ein Baby kommt neun Monate und geht neun Monate. Geben Sie sich und Ihrem Körper also genügend Zeit, die Höchstleistungen der Schwangerschaft und Geburt zu verarbeiten und lassen Sie sich nicht von Hochglanzmagazinen und Modelmamas ein falsches Bild von Wochenbett und Babyzeit einreden.

Olivenöl – Gesund für Mutter und Kind

Konzentrieren Sie sich daher lieber auf eine gesunde Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln in Bio-Qualität. Olivenöl unterstützt Sie dabei auf vielfältige Weise. Es passt nicht nur hervorragend zu knackigem Gemüse und Salaten, sondern eignet sich auch für warme Speisen und sogar zum Backen sowie Braten.

Ein gutes Olivenöl können Sie auch bedenkenlos Ihrem Kind anbieten. Sobald Ihr Baby die Beikostreifezeichen erfüllt und somit bereit für feste Nahrung ist, können Sie ihm kleine Mengen Speiseöl geben. Kochen Sie nach Möglichkeit immer frisch und geben Sie das Öl zum Beispiel beim Babybrei erst direkt vor dem Servieren hinzu. Das Speiseöl hilft dem Verdauungstrakt dabei, die Vitamine aus dem Gemüsebrei aufzuspalten. Machen Sie sich auch keine Sorgen, dass Ihr Kind durch das Pflanzenöl zu schnell an Gewicht zulegt. Wie bei allen Nährstoffen gilt auch bei Fett: Die Menge macht das Gift. Außerdem befindet sich Ihr Kind stets im Wachstum, sodass kleine Fettpölsterchen mit dem nächsten Wachstumsschub bereits verschwunden sein können. Machen Sie sich bei Ihrem Kind also nicht so viele Gedanken, dass es irgendwelche Normen erfüllen muss. Ein abwechslungsreicher Speiseplan und viel Bewegung an frischer Luft setzen vielmehr einen Grundstein für eine gesunde Lebensweise.

Olivenöl kann seine positiven Eigenschaften auf vielfältige Weise entfachen. Probieren Sie es einfach aus!

2018-03-28T12:16:41+00:00 28. März 2018|Ernährung|

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