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Olivenöl hält gesund: Beugen Sie Krankheiten vor

Olivenöl hält gesund: Beugen Sie Krankheiten vor

Über die ideale Ernährungsweise diskutieren Experten kontrovers. Unbestritten ist, dass Olivenöl gesund ist und Fette uns schlank und gesund halten.

Auf der Suche nach der „artgerechten“ Ernährung des Menschen

Ein Wunsch, den viele Menschen hegen: Bis ins hohe Alter geistig fit und körperlich gesund bleiben.

In der westlichen Welt nehmen die so genannten Zivilisationserkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck oder Arteriosklerose im Alter rasant zu. Hingegen bleiben vor allem kleine und ziemlich ursprünglich lebende Naturvölker wie die Tsimane-Indianer bis ins hohe Alter gesund. Woran kann dies liegen?

Forscher stellten fest, dass bei den Tsimane-Indianer selbst die über 90-Jährigen so gut wie keine verkalkten Herzkranzgefäße aufweisen. Auch kommen entzündliche Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, eine chronische Entzündung des Dickdarms, bei diesen Naturvölkern nicht vor. Der gute Gesundheitszustand von Naturvölkern findet große Beachtung in der medizinischen Fachwelt. Denn Forscher suchen anhand dieser einen Antwort auf die spannende Frage, welche Ernährung für uns Menschen „artgerecht“ ist und unsere Gesundheit bestmöglich fördert und erhält?

Krank durch falschen Lebenstil

Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass etwa 80 Prozent aller Krankheiten und ganze 40 Prozent aller Krebserkrankungen in Europa verhaltensbedingt sind. Darunter spielen neben

  • der Ernährung auch beispielsweise
  • das Bewegungsverhalten,
  • rauchen oder auch
  • das Stressmanagement eine Rolle.

Zivilisationskrankheiten durch kohlenhydratreiche Ernährung

  • Übergewicht,
  • Fettleber,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • erhöhten Blutfettwerten,
  • Arthrose und Bluthochdruck, um nur einige zu nennen.

Die gesunde Ernährung des Menschen

Viele der langlebigen Naturvölker ernähren sich von dem, was die Natur zu bieten hat: Das Essen dieser Menschen ist oft pflanzenbasiert. Auf dem Speiseplan stehen viel Gemüse, Obst und Nüsse. Diese Lebensmittel liefern weniger Kohlenhydrate und mehr Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als die typische kohlenhydratbasierte westliche Kost mit Backwaren, Pasta, Pizza und Co.

Auch innerhalb Europas sehen wir diese Unterschiede. In Südeuropa etwa, wo die Menschen sich mediterran mit viel Olivenöl gesund ernähren, finden wir weniger Krebserkrankungen und Herzinfarkte als in Westeuropa.

Richtige Lebensmittelauswahl

Sekundäre Pflanzenstoffe sind diejenigen Stoffe, die einer Pflanze ihr typisches Aroma, ihre leuchtende Farbe oder ihren bitteren Geschmack geben. Ihnen werden viele positive Eigenschaften zugesprochen. Sie sollen krebs- und entzündungshemmend und blutdrucksenkend wirken. Deshalb hat die Empfehlung „5 am Tag“, also der empfohlene Verzehr von insgesamt fünf Portionen Gemüse und Obst täglich durchaus seine Berechtigung. Ergänzen sollten Sie Gemüse und Obst durch eine mäßige Eiweißzufuhr. Diese sollte etwa 0,8 – 1 Gramm pro kg Körpergewicht und Tag betragen. Dies kann in Maßen auch aus Fleisch stammen, muss es aber nicht. Auch fleischlose Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte oder Nüsse liefern Eiweiß. Zuviel rotes Fleisch steht im Verdacht, Krebs zu fördern. Vor allem verarbeitetes Fleisch wie gepökelte Wurstwaren können das Risiko für Dickdarmkrebs erhöhen. Eine gute Alternative für Fleisch ist Fisch. Fetter Seefisch liefert nebenbei wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Studien beweisen: Nicht Fette, sondern Kohlenhydrate machen dick

Während Männer eher dazu neigen, zu viel Fleisch zu konsumieren, sind Frauen da deutlich zurückhaltender. Viele Frauen meiden Fleisch aus Angst vor dem enthaltenden Fett. Kein Wunder, denn jahrzehntelang galt die Empfehlung, sich möglichst fettarm zu ernähren. Dabei ist die Angst vor Fetten völlig unbegründet, wie immer mehr Studien beweisen. Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. hat ihre 10 Regeln für eine gesunde Ernährung aufgrund der aktuellen Studienlage überarbeitet. Während früher eine maximal Fettzufuhr von 80 g pro Tag empfohlen wurde, gibt es in der überarbeiteten Version keine Begrenzung mehr. Dafür heiß es nun, dass Sie pflanzliche Fette bevorzugen und versteckte Fette in verarbeiteten Lebensmitteln meiden sollten.

Gutes Olivenöl ist gesund und fördert die Sättigung

Ein weiteres Argument für einen höheren Fett- und niedrigeren Kohlenhydratkonsum ist die gute Sättigungswirkung von Fett. In unserem Magen-Darm-Trakt sitzen Rezeptoren, die dem Gehirn beim Verzehr von Fett Sättigung signalisieren. Außerdem vermindern fetthaltige Speisen die Insulinausschüttung. Eine gute Sättigung und ein niedriger Insulinspiegel helfen, das Gewicht zu halten und Diabetes mellitus Typ 2 vorzubeugen. Wegen der enthaltenen natürlichen Aromastoffe des Olivenöls sättigt dieses besonders gut. Es gibt also genügend Gründe, warum Olivenöl gesund ist und in keiner Küche fehlen sollte. Geeignet ist Olivenöl zum Braten ebenso wie für die kalte Küche. Während wir hierzulande Olivenöl meist nur zu herzhaften Speisen kennen, passt es auch hervorragend zu Süßspeisen. Ein griechischer Joghurt mit einem Schuss hochwertigem Olivenöl und ein paar frischen Heidelbeeren ist ein leckeres und gleichzeitig gesundes Dessert.

2019-02-01T09:10:37+00:00 20. Februar 2019|Allgemein|

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