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Olivenöl im Vergleich: Raffiniertes und natives Olivenöl extra von Carapelli und Bertolli

Olivenöl im Vergleich: Raffiniertes und natives Olivenöl extra von Carapelli und Bertolli

Im Supermarkt erwartet uns eine Vielzahl an unterschiedlichen Olivenölen. Wir haben zwei Olivenöle für Sie gegenübergestellt und den Vergleich zu einem weiteren Fruchtöl gezogen.

Für diesen Vergleich haben wir die Olivenöle Oro Verde – Natives Olivenöl Extra von Carapelli und Cucina von Bertolli ausgewählt. Bei beiden handelt es sich um Olivenöle, welche in Italien abgefüllt werden. Im Folgenden werden die Produkte kurz vorgestellt, bevor im Anschluss der Vergleich durchgeführt wird.

Natives Olivenöl extra für kalte Speisen – Carapelli Oro Verde

Das Oro Verde von Carapelli ist ein Olivenöl erster Güteklasse. Es kommt in einer optisch sehr ansprechenden Aufmachung daher. Das schwungvolle Muster der dunklen Flasche sowie das edle grüne Etikett versprechen ein hochwertiges Produkt. Dabei verrät es auch viele zusätzliche Details. Neben den Nährwertangaben erhält der Käufer auch Auskunft über chemisch-physikalische Eigenschaften des Olivenöls oder das Datum der Abfüllung. Somit kommt die Firma Carapelli ihrer selbst gewählten Verpflichtung „Qualität und Transparenz“ nach.

Hochwertiges Olivenöl Carapelli

Raffiniertes Olivenöl zum Braten – Bertolli Cucina

gutes Olivenöl von Bertolli

Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Cucina von Bertolli um ein Erzeugnis, das sowohl aus raffinierten wie nativen Olivenölen besteht. Das mindert aber nicht seine Qualität, im Gegenteil: Durch diesen besonderen Mix kann das Olivenöl auf 220 Grad Celsius erhitzt werden und eignet sich daher hervorragend zum Braten. Die Etikettierung der durchsichtigen Flasche ist überwiegend in orange gehalten. Das scheint für ein Olivenöl ungewöhnlich, hat aber seinen Grund. Denn so wird verhindert, sodass der Käufer nicht versehentlich ein anderes Öl zum Anbraten nutzt, das dafür weniger geeignet ist.

Vergleich natives Öl und raffiniertes Olivenöl

Der Vergleich soll nun Aufschluss darüber geben, wie sich das Aussehen, der Geschmack, die Verwendung sowie die Lagerung beider Öle unterscheidet.

Das Auge isst mit: Aussehen des Olivenöls

Bei der Optik sind Unterschiede zwischen den Speiseölen zuerkennen. Die Grundfarbe beider Olivenöle ist zwar gelb, jedoch ist das Oro Verde etwas dunkler und geht leicht ins Grüne. Das Olivenöl Cucina dagegen sieht etwas heller und durchsichtiger aus. Die Farbe des Öls hat jedoch nichts über die Qualität bzw. den Geschmack zu sagen, weshalb auch offiziell Olivenöl in blauen Gläsern verkostet wird.

Geschmacksvergleich Olivenöl

Beim Geschmacksvergleich haben wir uns auf die drei Kategorien Schärfe, Bitterkeit und Fruchtigkeit konzentriert. Diese drei positiven Attribute werden von der Europäischen Union als Qualitätsmerkmale für natives Olivenöl extra definiert. Die Bitterstoffe kommen dabei vor allem aus Polyphenolen, die positive gesundheitliche Eigenschaften haben.

Doch wie schmecken die Olivenöle im Vergleich? Grundsätzlich besitzt das Carapelli Olivenöl eine leichte Nuance der positiven Attribute: Schärfe und Bitterkeit. Das Produkt von Bertolli schmeckt milder und hat kaum einen Eigengeschmack. Hervorragend also für ein Bratöl. Oro Verde schmeckt intensiv fruchtig mit einer leichten Grasnote. Es hält damit allen Qualitätsansprüchen an ein Olivenöl, welches besonders in der kalten Küche Einsatz findet, stand.

Die Verwendung der Öle

Beide Öle sind Olivenöle, jedoch sind sie unter anderem auch vom Geschmack so unterschiedlich, dass sie auch in verschiedenen Bereichen der Speisezubereitung eingesetzt werden können. Das kaltgewonnene native Olivenöl extra Oro Verde von Carapelli ist besonders für die kalte Küche wie Salate geeignet. Hier kommt auch der Geschmack des flüssigen Goldes optimal zur Geltung. Das Cucina Olivenöl von Bertolli ist besonders hitzebeständig und somit ideal zum Braten, Backen und Frittieren. Auch die geschmacksneutrale Eigenschaft kommt Menschen zu Gute, welche den Geschmack von nativem Olivenöl zu intensiv empfinden.

Haltbarkeit und Lagerung

Nicht nur geschmacklich und optisch unterscheiden sich die Öle, auch in der Haltbarkeit gibt es Unterschiede. Das kaltgewonnene Öl hält sich bei optimaler Lagerung ca. 12 Monate. Das raffinierte Öl hingegen kann bis 24 Monate nach Kauf haltbar sein. Bei angebrochenen Flaschen verkürzt sich die Haltbarkeit. Ob Ihr Produkt noch in Ordnung ist, können Sie mithilfe eines Geruchs- und Geschmackstest leicht herausfinden.

Olivenöl vs. Kokosöl

Kokosöl wird seit einigen Jahren als gesunder Alleskönner angepriesen. Neben seinem vielfältigen Einsatz in der Küche können Sie es so auch für die Körperpflege verwenden. Unter den Fruchtölen scheinen Olivenöl und Kokosöl derzeit zu den beliebtesten Sorten zu gehören. Ein guter Grund also, sich im Rahmen dieses Vergleiches auch mit dem Trendfood zu beschäftigen.

Da Kokosöl fest wird, wenn es erkaltet, wird dieses meist in Schraubgläsern geliefert. Schon beim Öffnen eines solchen Glases fällt auf: Kokosöl hat einen sehr dominanten Geruch. Wie nicht anders zu erwarten, betrifft das auch den Geschmack. Zum besseren Vergleich der Fruchtöle haben wir sowohl einen Teelöffel Bio-Kokosöl der Drogeriekette dm sowie des Bertolli Cucina zum Anbraten von Thunfisch verwendet. Dabei kristallisierte sich das Olivenöl ganz klar als Favorit heraus. Durch seine dezente Eigennote konnte sich der Geschmack des Fisches voll entfalten. Bei dem anderen Stück des gleichen Fisches kam das Kokosöl sehr stark durch. Der Eigengeschmack der Speise ging dadurch beinahe komplett unter.

Olivenöl ergänzt Eigengeschmack der Lebensmittel

Bei beiden getesteten Olivenölen handelt es sich um hochwertige Produkte, die sich durch hervorragende Eigenschaften auszeichnen. Dabei kennzeichnen sie sich ebenfalls durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Oro Verde von Carapelli ist ideal für Salatdressing auf Ölbasis, während Bertolli Cucina das perfekte Olivenöl zum Braten ist. Kokosöl hat einen sehr starken Eigengeschmack, weshalb es nicht zu allen Speisen passt. Wenn Sie den Eigengeschmack der Lebensmittel behalten möchten, sollten Sie daher zu Olivenöl anstelle von Kokosöl greifen.

2018-04-16T11:26:15+00:00 28. Februar 2018|Tests|

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