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Einen eigenen Olivenbaum pflanzen – so gelingt es!

Einen eigenen Olivenbaum pflanzen – so gelingt es!

Olivenöl ist fast in jeder Küche anzutreffen, doch wissen Sie auch, wie aus den Kernen der Olive ein Olivenbaum wird und später das Olivenöl? Mit ein wenig Glück können auch Sie sich sogar ihren eigenen Olivenbaum pflanzen.

Der Kern der Olive

Das ganze Wunder des Olivenbaumes steckt in dem Kern der Olive, wo sich der Samen befindet. Hieraus können Sie sich auch einen eigenen Olivenbaum pflanzen. Jedoch können Sie dafür keine Oliven aus dem Supermarkt nehmen, da diese behandelt sind. Deshalb empfiehlt es sich, das Saatgut im Fachhandel oder beim nächsten Urlaub vor Ort zu kaufen. Besonders keimfähiges Saatgut finden Sie in reifen, frischen und unbeschädigten Oliven. Sobald Sie den Samen besitzen, müssen Sie diesen vom Fruchtfleisch vorsichtig abtrennen. Um die Keimung zu beschleunigen, ist es möglich, den Samen vorsichtig einzuritzen. Sollten Sie einen getrockneten Samenkern bestellt haben, müssen Sie diesen 24 Stunden lang im warmen Wasser einweichen, bevor er eingepflanzt werden kann.

Den Olivenbaum pflanzen

Sobald Sie den Kern vorbehandelt haben, können Sie diesen in keimfreie Anzuchterde, mit der Spitze nach oben, einpflanzen. Der Unterschied von Anzuchterde zu normaler Blumenerde besteht darin, dass sie sehr salzarm bzw. meist salzfrei ist. Zudem sind keine krankheitserregenden Keimlinge enthalten, welche die gesunde Entwicklung der Samen beeinträchtigen können. Nach der Einpflanzung heißt es warten und die Erde immer feucht halten, nicht zu nass! Zudem sollte der Samenkern im Topf bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad warm stehen.

Von der Olive zum Olivenbaum

Die Jungpflanze

Sobald der Samen gekeimt ist, entwickelt sich die Pflanze daraus. Sie können den Olivenbaum nun unproblematisch ins Freie stellen. Gewöhnen Sie ihn jedoch erst einmal an die Sonneneinstrahlung, indem Sie einen halbschattigen Platz für die Pflanze suchen. Erst nach ca. zehn Tagen können Sie ihn in die pralle Sonne stellen. Das wichtigste ist, den Olivenbaum in den Sommermonaten regelmäßig zu gießen und zu düngen. Im Winter darf der Olivenbaum nicht kälter als minus zehn Grad stehen, zudem können Sie die Gießmenge reduzieren.

Die ersten Oliven am Olivenbaum

Die ersten Oliven trägt das Olivenbäumchen erst sehr spät. Ab circa sechs Jahren können Sie mit der ersten Ernte rechnen. Jedoch wird Ihr Olivenbaum nicht die Erntemenge bringen, wie ein Olivenbaum auf einem Hain. Denn diese sind veredelt, um eine höhere Ertragsmenge zu erhalten. Mit dem Alter des Baumes steigt auch die Erntemenge, welche mit ca. 20 Jahren das Maximum erreicht hat.

Die Ernte der Oliven

Oliven werden kurz vor ihrer Vollreife, d. h. im Herbst bis Winter geerntet. Die Vollreife lässt sich gut daran erkennen, dass die Früchte eine dunkelblaue bis schwarze Färbung bekommen. Allerdings ist es auch möglich die Oliven im unreifen Zustand zu ernten.
In der industriellen Produktion werden die Früchte meist mit Rüttelmaschinen geerntet. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Oliven durch die Ernte nicht beschädigt werden und gesund bleiben- eine wichtige Basis für gutes Olivenöl. Nach der Ernte ist es zudem wichtig, dass die Oliven schnell zur Ölmühle transportiert und dort zu Olivenöl weiterverarbeitet werden.

Es erfordert etwas Geduld einen Olivenbaum zu pflanzen, wenn er jedoch einmal wächst, werden Sie und sogar noch ihre Nachkommen viel Freude an dem schönen Baum haben!

2018-02-27T13:34:26+00:00 20. Februar 2018|Herstellung|

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